Jetzt Impfbeitrag sichern!

Sie können sich ab jetzt Ihren Impfbeitrag sichern!

Im Zeitraum vom 01.02.2018 bis zum 30.04.2018 beteiligt sich Royal Canin nicht nur aktiv sondern auch finanziell an der Aufrechterhaltung der Gesundheit Ihres Vierbeiners.

Wir finden, dass es sich dabei um eine sinnvolle Kampagne handelt und möchten Sie deswegen auf diesem Wege dafür begeistern.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen:

https://www.royal-canin.de/impfung/

Neue Hoffnung: Arthritis und Arthrose sind auch heute noch Geißeln für viele Hunde

Hier erfahren Sie mehr über neue Behandlungsmöglichkeiten bei der Arthritis und Arthrose Ihres Hundes. Sprechen Sie uns an.

Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten der Therapie mit der Hyaluronsäure und führen die auch hier in der Praxis durch.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: http://www.dualvis.de/

Die sanfte Kastration der Hündin

Die Kastration der Hündin – Endoskopische Kastration

Ist und bleibt ein aktuelles Thema. Ist die Entscheidung gefallen eine Hündin kastrieren zu lassen, stellt sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Hierbei ist aus medizinischer Sicht zu bedenken, dass der Zeitpunkt der Kastration ein entscheidender Faktor für das lebenslange Risiko an Gesäugetumoren zu erkranken ist. Studien haben ergeben, dass das Risiko bei Hündinnen, die vor der ersten Läufigkeit kastriert werden bei unter 1% liegt. Hündinnen die zwischen der ersten und zweiten Läufigkeit kastriert werden bei bis zu 3% und bei Hündinnen nach der 2. Läufigkeit bei etwa 21% liegt.  

Hinweise, dass Hündinnen bei der Kastration vor der ersten Läufigkeit negative Entwicklungsstörungen zeigen, sind nicht belegt. Aber auch eine spätere Kastration kann in vielen Fällen sinnvoll sein. 

Medizinische, psychische und soziale Faktoren können ausschlaggebend sein und müssen im Einzelnen bedacht werden. Hierzu zählen u.a. die Scheinträchtigkeit, Fehl-Laktationen (ohne Welpen), der Vaginalvorfall oder auch der Zyklus-induzierte Diabetes.  

Welche Möglichkeiten der Kastration bestehen? -Kastration bedeutet immer die Entfernung von wahlweise nur den Eierstöcken oder von Eierstöcken und Gebärmutter. Hier gibt es die konventionellen Verfahren mit Eröffnung der Bauchhöhle durch einem mehr oder weniger langen Schnitt oder die sogenannte endoskopische Operation. Der endoskopische (= laparoskopische) Zugang ist in der Humanmedizin seit vielen Jahren Standard in der minimal invasiven Chirurgie. Bei der endoskopischen Kastration nutzen wir zwei oder drei wenige Millimeter große Zugänge zum Bauchraum, durch die mittels Schlüsselloch-Technik die Hündin kastriert wird. Sowohl die Eierstockentfernung, wie auch die Entnahme der Gebärmutter können auf diese Weise erfolgen.

Diese Methode ist bedeutend schonender für die Hündin. Vorteile sind:

                Nur zwei bis drei kleine Zugänge

                Minimale Wunden bedeuten minimale Hautverschlüsse

Geringeres Risiko für postoperative Schwellungen, Blutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen

Geringerer Wundschmerz, wenig Narbenbildung

Kurze Heilungsphase

Die Hündin ist am nächsten Tag in der Regel wieder fit für körperliche Aktivität.

 

                              Falls Sie Fragen haben sprechen Sie uns an.

 

Staupe in NRW

PRESSEMITTEILUNG Nr. 24/2015 vom 16. Oktober 2015


Tipps der Bundestierärztekammer für Tierhalter

Hunde durch Impfung vor der Staupe schützen!


(BTK/Berlin). Im nordrhein-westfälischen Kreis Soest wurde in der vergangenen Woche die Staupe bei Füchsen nachgewiesen. Bedingt durch die deutschlandweit hohe Population an Füchsen und Waschbären ist auch in anderen Städten und Gemeinden mit dem Vorkommen dieser ansteckenden Viruserkrankung zu rechnen.

Da durch Kontakt mit infizierten Tieren eine große Gefahr für Hunde ausgeht, empfiehlt die Bundestierärztekammer, den Impfschutz von Bello & Co. im Impfpass zu überprüfen und das Tier gegebenenfalls beim Tierarzt impfen zu lassen. „Die Impfung gegen die Staupe, die wohl bekannteste Infektionskrankheit des Hundes, ist gut wirksam und sollte für jeden verantwortungsvollen Hundehalter Standard sein. Allerdings beobachten wir in punkto Impfschutz bei vielen Tierhaltern eine leichtsinnige Haltung, die besonders für Welpen und alte Hunde gefährlich ist“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
Denn die Staupe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Die Infektion erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Hund oder mit einem kranken oder verendeten Wildtier wie Fuchs, Waschbär oder Marder, die ein großes Erregerreservoir darstellen und die Krankheit verbreiten. Mantel: „Die Behandlung einer Staupeinfektion ist kaum möglich, sie endet häufig tödlich! Tiere, die die Erkrankung überlebt haben, behalten oft lebenslange Schäden wie das sogenannte Staupegebiss oder zentralnervöse Störungen zurück.“

Wie äußert sich die Staupe?

Das Krankheitsbild der Staupe ist vielgestaltig: Erste Anzeichen sind hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit des Hundes.
Im weiteren Verlauf der Krankheit können bestimmte Organe oder Organsysteme besonders betroffen sein, so dass man von der von der Lungenstaupe, Darmstaupe oder Nervenstaupe sprechen kann.
Je nach Organ zeigt das erkrankte Tier Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe oder Hautveränderungen.


Impfen – aber richtig!

Die Grundimmunisierung sollte bei Welpen im Alter von acht Wochen erfolgen, vier Wochen später dann die zweite und mit 16 Wochen die dritte Impfung.
Die Wiederauffrischung geschieht im 15. Lebensmonat.
Um den Schutz aufrechtzuerhalten, empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet.) Wiederholungsimpfungen ab dem zweiten Lebensjahr in Absprache mit dem Tierarzt, sofern die Grundimmunisierung vollständig vorgenommen wurde.
Eine Staupeimpfung wird auch zur Einreise in einige Länder außerhalb der EU, z.B. in die Türkei, verlangt. Fragen Sie Ihren Tierarzt!